Seit dem Frühjahr 2014 hat der Salon Razumovsky seine Pforten geöffnet und ist jetzt erstmals seit seiner Erbauung im Jahre 1910 der Öffentlichkeit zugänglich. Der Geheimtipp im Herzen Wiens steht ab nun für Ihre Veranstaltungen zur Verfügung, sei es ein Konzert, ein Galadiner oder eine kleinere Konferenz.

Der Salon Razumovsky ist der perfekte Ort für einen unvergesslichen Abend in einem intimen und eleganten Rahmen. Die Räume des Salons können je nach Veranstaltungsgröße im kompletten Ensemble oder auch einzeln gebucht werden.

Das Haus wurde vom „letzten Wiener Barockarchitekten“ Ludwig Tischler im Auftrag der Kunstförderin Marie Razumovsky 1903 fertiggestellt. Das Palais in der Jacquingasse wurde noch sehr im  Geiste Musils „Besitz und Bildung“, sowohl als Wohnsitz als auch als Hort für Kunst und Kultur geplant und baulich durchgeführt.In dem Jahrhundert seines Bestehens, hat sich der Salon als Begegnungsort gesprächswilliger Künstler und Denker bewährt. So waren in den Festräumen des Salons so unterschiedliche Vertreter österreichischer Kultur wie  Heimito v. Doderer,  Janko v. Musulin, Antal Festetics, Helmut Qualtinger, Milo Dor, Friedrich Torberg, Hilde Spiel, Gottfried v. Einem und Thomas Bernhard zu ihren Zeiten zu Gast. Die Zahl der Kammerkonzerte, die in diesen Räumen aufgeführt, mitunter sogar uraufgeführt wurden, dürfte in de Hunderte gehen. Als Freunde des Hauses sind im Salon schon internationale Größen wie Elisabeth Leonskaya oder Martin Hornstein aufgetreten.

Kern des Salons bildet ein mittelgroßer Konzert- und Theatersaal, in dem der Regisseur und Schauspieler Walter Davy 1948, soeben als Invalide aus dem Krieg heimgekehrt, mit Freunden Theater gespielt hat, woran er sich später mit Vergnügen erinnerte.  Um diesen Saal herum drei weitere Salons und Speisezimmer, eines davon etwas waidmännisch  gehalten, mit dunkel gebeizter Täfelung und Decke, und „Butzenscheiben“-Fenstern. In der Verlängerung des Saales, entlang der Jacquingassenfront, eine Bibliothek, in der deren Verlängerung, das ehemalige „Herren“-Zimmer, d.h. der Rauchsalon. Insgesamt erstreckt sich der „Salon Razumovsky“ auf rund 330 m².